Elektroautos von Alfa Romeo

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Über Alfa Romeo

Alfa Romeo ist einer der faszinierendsten Namen der Automobilgeschichte. Die Marke steht seit über einem Jahrhundert für italienisches Design, Rennsport-Leidenschaft und tiefe Emotionen. Für ihre weltweiten Fans, die sogenannten „Alfisti“, ist Alfa Romeo kein bloßer Fahrzeughersteller, sondern eine Lebenseinstellung.

Die Geschichte beginnt am 24. Juni 1910 in Mailand. Eine Investorengruppe übernimmt die italienische Niederlassung des französischen Autobauers Darracq und gründet die A.L.F.A. (Anonima Lombarda Fabbrica Automobili). Das Logo vereint von Beginn an zwei Wahrzeichen Mailands: das rote Kreuz auf weißem Grund und die Schlange (Biscione) des Adelsgeschlechts der Visconti.

Als der Ingenieur und Unternehmer Nicola Romeo während des Ersten Weltkriegs die Führung übernimmt, erhält die Marke ihren heutigen Namen: Alfa Romeo.

Der Ruf von Alfa Romeo basiert auf legendären Erfolgen im Motorsport. In den 1920er und 1930er Jahren dominierte die Marke Rennen wie die Mille Miglia und die Targa Florio. Aus dieser Zeit stammt auch das vierblättrige Kleeblatt (Quadrifoglio). Der Rennfahrer Ugo Sivocci malte es 1923 als Glücksbringer auf seinen Rennwagen – kurz darauf gewann er die Targa Florio. Bis heute ziert das Symbol die sportlichen Topmodelle der Marke.

Sogar Enzo Ferrari feierte bei Alfa Romeo seine ersten großen Erfolge als Fahrer und Teamchef, bevor er die Scuderia Ferrari ins Leben rief. Unvergessen bleibt Alfa Romeo auch in der Königsklasse: Giuseppe Farina holte 1950 im Alfa den allerersten Formel-1-Weltmeistertitel der Geschichte, gefolgt vom Triumph des legendären Juan Manuel Fangio im Jahr 1951.

Alfa Romeo zeichnete sich stets dadurch aus, Rennsporttechnologie auf die Straße zu bringen, verpackt in atemberaubende Karosserien von Designgrößen wie Pininfarina, Bertone und Zagato. Heute gehört Alfa Romeo zum globalen Autogiganten Stellantis und will bis Ende der 2020er Jahre zu einer rein elektrischen Premiummarke werden, ohne dabei die „Meccanica delle Emozioni“ (die Mechanik der Emotionen) zu verlieren.