Elektroautos von Alpine
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A390
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A290
Über Alpine
Die französische Automarke Alpine steht wie kaum eine andere für Leichtbau, Agilität und leidenschaftlichen Motorsport. Gegründet im Jahr 1955 von dem visionären Rennfahrer und Renault-Händler Jean Rédélé in Dieppe, hat sich die Marke mit dem markanten blauen Lack („Bleu Alpine“) ein Denkmal im Automobilolymp gesetzt.
Jean Rédélés Philosophie war denkbar einfach, aber revolutionär: Ein Auto muss nicht hunderte von Pferdestärken besitzen, um schnell zu sein – es muss vor allem leicht und wendig sein. Rédélé fuhr selbst erfolgreich Rennen in den Alpen. Die kurvigen Passstraßen inspirierten ihn nicht nur zum Markennamen „Alpine“, sondern prägten auch das technische Konzept seiner Fahrzeuge.
Das Fundament des Erfolgs bildete die enge Kooperation mit Renault. Alpine nutzte die zuverlässige Großserientechnik der Pariser Mutter, modifizierte Triebwerke und Fahrwerke und steckte das Ganze unter aerodynamische, federleichte Karosserien aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK). Im Laufe der 1970er-Jahre übernahm dann Renault die wirtschaftliche Kontrolle über Alpine.
Nach Jahrzehnten im Dornröschenschlaf erlebt Alpine heute eine beeindruckende Renaissance als sportliches Aushängeschild von Renault. Konzernchef Luca de Meo hat Alpine zur globalen Speerspitze für Performance und Innovation ausgebaut. Seit 2021 ist der Name Alpine fest in der Formel 1 verankert, wo das Team in den französischen Nationalfarben an den Start geht. Gleichzeitig steht die Marke vor ihrer größten Transformation: dem Schritt in das Elektrozeitalter. Unter dem Begriff „Dream Garage“ entwickelt Alpine eine rein elektrische Modellpalette. Den Anfang machten der sportliche Kompaktwagen A290 (auf Basis des neuen Renault 5) und das Crossover-Coupé A390. Selbst der legendäre Nachfolger der A110 wird in Zukunft rein elektrisch angetrieben werden. Alpine beweist damit, dass die Grundwerte von Jean Rédélé – Effizienz, Agilität und Fahrspaß – keine Frage der Antriebsart sind, sondern der Philosophie.