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Das schreiben E-Autofahrende über ihren Dacia

Dacia Spring Comfort Plus
Klaus im November 2024

Dass man beim Dacia Spring keinen Luxus kauft, ist klar. Doch das „Klong“-Geräusch im Antriebsstrang, das beim Beschleunigen auftritt und mit der Zeit lauter wird, nervt gewaltig. Dacia tut das Ganze als normalen „Stand der Technik“ ab und bietet keine Abhilfe – obwohl der TÜV bei dreijährigen Modellen bereits Achsaufhängungen und Dämpfer bemängelt...

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Über Dacia

Dacia hat sich von einer belächelten Ostblock-Kopie zu einer der erfolgreichsten Automobilmarken Europas entwickelt. Die rumänische Renault-Tochter gilt heute als das als Marke, die bewusst auf Statussymbole verzichtet und stattdessen das Wesentliche zelebriert.

Die Geschichte von Dacia beginnt 1966 in Rumänien mit dem Ziel, die eigene Bevölkerung zu motorisieren. Der Name leitet sich von der römischen Provinz Dakien (lateinisch Dacia) ab, die zum großen Teil dem heutigen Rumänien entspricht. Über Jahrzehnte produzierte das Werk in Mioveni vor allem Lizenzbauten von Renault-Modellen, wie den legendären Dacia 1300 (einen Ableger des Renault 12), der zum „Volkswagen Rumäniens“ wurde.

Der entscheidende Wendepunkt folgte im Jahr 1999, als Renault Dacia vollständig übernahm. Die Franzosen modernisierten die Werke. Fünf Jahre später, im Jahr 2004, schlug die Geburtsstunde des modernen Dacia-Prinzips: Der Dacia Logan kam auf den Markt. Ursprünglich als 5.000-Euro-Auto für Schwellenländer konzipiert, revolutionierte er als unschlagbar günstige Familienlimousine auch den westeuropäischen Markt und läutete die 20-jährige Erfolgsgeschichte in Deutschland ein.

Dacias Erfolgsrezept basiert auf dem sogenannten Design-to-Cost-Ansatz. Es wird nur verbaut, was der Kunde wirklich braucht. Statt teurer Eigenentwicklungen greift die Marke auf bewährte, bereits amortisierte Technik aus dem Renault-Konzernregal zurück.

Dieser Pragmatismus hat Dacia ein einzigartiges, fast schon trotziges Image eingebracht: Es ist chic geworden, nicht zu viel für ein Auto auszugeben. Käufer sind größtenteils Privatkunden, die ein verlässliches Werkzeug für den Alltag suchen.