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Was ist Elektromobilität?

Unter Elektromobilität oder E-Mobilität versteht man die Beförderung von Personen oder Sachen mittels elektrisch angetriebener Fahrzeuge. Elektroautos gehören ebenso dazu wie e-Bikes, e-Roller und Elektrobusse. Auch Hybride, bei denen nur ein Teil des Antriebs elektrifiziert ist, werden zur E-Mobilität gezählt.

Vor dem Hintergrund durch Smog und Lärm bedrohter Innenstädte sowie der Endlichkeit fossiler Energieträger gilt die Elektromobilität als Schlüssel zu einem nachhaltigen und klimafreundlichen Verkehrssystems auf Basis erneuerbarer Energien.

Elektroautos beim Laden am Fernpass

Wie weit kommen Elektroautos?

Die Reichweite von Elektrofahrzeugen wird nach dem offiziellen Messverfahren WLTP ermittelt. In der Praxis können die Werte hiervon mitunter stark abweichen. Neben der Außentemperatur, der Nebenverbräuche, der Wetterbedingungen und der Topografie hat vor allem die Rekuperation einen großen Einfluss auf die Reichweite. Bis zu 50 Prozent der zum Beschleunigen aufgewandten Energie kann durch Bremsrekuperation zurückgewonnen werden.

Wer viel in der Stadt unterwegs ist und wenig das Bremspedal nutzt, kann bei warmen Temperaturen die angegebenen Werte erreichen und sogar übertreffen. Da bei Autobahnfahrten weniger verzögert werden muss, ist hier der Rückgewinnungseffekt jedoch deutlich geringer. Bei vorausschauender Fahrweise liegen die erzielbaren Reichweiten bei Langstreckenfahrten etwa 30% unter den WLTP-Angaben.

E-Autos mit der höchsten Reichweite

Mercedes-EQS 450+
782 km
Mercedes-EQE 350+
657 km
Tesla Model S
634 km
BMW iX
630 km
BMW i7
625 km
Elektroautos mit über 500 km Reichweite

Wie schnell können Elektroautos laden?

Um lange Strecken in möglichst kurzer Zeit zu bewältigen, verfügen langstreckentauglichen Elektroautos über die Möglichkeit, die Hochvoltbatterie mit Gleichstrom aufzuladen.

Die höchste Leistung bieten momentan sogenannte HPC-Ladesäulen (High-Power-Charging), an der E-Autos mit bis zu 350 kW laden können. Zum Vergleich: Das ist über 30 Mal schneller als an einer 11 kW-Wallbox.

Die höchste Ladeleistung von bis zu 270 kW bieten derzeit der Porsche Taycan sowie der baugleiche Audi e-tron GT. Allerdings sagt die Spitzenladerate noch nichts über die tatsächlich nachgeladene Reichweite aus, da zum einen die maximale Ladeleistung nur kurz gehalten wird und zum anderen der Stromverbrauch einen entscheidenden Einfluss auf die die nachgeladene Reichweite hat. In der nachfolgenden Übersicht findest du daher die nachgeladene Reichweite in Abhängigkeit vom Stromverbauch und der Ladekurve für einen 15-minütigen Ladestopp.

Nachgeladene Reichweite in 15 Minuten

KIA EV6
274 km
Hyundai IONIQ 5
266 km
Genesis GV60
240 km
Genesis electrified GV70
235 km
Mercedes-EQS 450+
233 km
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Mit welchen Ladeverlusten muss man rechnen?

Durchschnittlich etwa 80 Prozent des zum Laden eines Elektroautos bezogenen Wechselstroms wird in der Antriebsbatterie gespeichert. Der Rest wird in Wärme umgewandelt und geht verloren. Mit welchen Ladeverlusten man rechnen muss, lässt sich anhand der WLTP-Daten ermitteln.

E-Autos mit den geringsten Ladeverlusten

Kia e-Soul
9,8 %
Hyundai Ioniq5 72 kWh
10,7 %
Hyundai Kona
11,0 %
Ford Mustang Mach-e
11,3 %
BMW i7 xDrive60
13,1 %
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Welches sind die günstigsten E-Autos?

Dank der Elektroauto-Förderung sind Kleinwagen mit batterieelektrischen Antrieb meist günstiger als gedacht. Auch 2023 beteiligt sich der Staat am Kaufpreis eines E-Autos. Liegt der Grundpreis unter 40.000 Euro netto erhält der Käufer 4.500 Euro zurück. Voraussetzung ist allerdings, dass der Hersteller seine Fahrzeuge in Höhe der Hälfte der staatlichen E-Auto Prämie rabattiert. Unter Einberechnung der Mehrwertsteuer können bei Zulassung der Fahrzeuge in 2023 von den folgenden Preisen daher noch 7.177,50 Euro abgezogen werden:

Grundpreise der günstigsten E-Autos (ohne Förderung)

ab 21.940 €
ab 22.550 €
ab 24.990 €
ab 28.000 €
ab 30.990 €
ab 31.990 €
ab 33.400 €
ab 33.895 €
ab 33.990 €
ab 35.350 €
ab 35.700 €